Die Mainzelmännchen

Die Mainzelmännchen sind sechs Trickfiguren namens Anton, Berti, Conni, Det, Edi und Fritzchen. Ihr Name stammt von der Stadt Mainz ab. Ihr Erfinder war der aus Pommern stammende Karikaturenzeichner Wolf Theodor Gerlach.

Die Mainzelmännchen und das ZDF

Die Mainzelmännchen sind seit 1963 beim Zweiten Deutschen Fernsehen beherbergt und dienen als Trenner von Programm und Werbung. Anfänglich wurden die Spots noch in schwarz-weiß ausgestrahlt, ab 1967 in Farbe. Produziert werden die Mainzelmännchen im Auftrag des ZDF von der Neuen Filmproduktion in Wiesbaden. Das besondere, die Figuren werden nicht computeranimiert, sondern frei von Hand gezeichnet.

Im Laufe der Zeit wurden kleinere optische Veränderungen an den Mainzelmännchen vorgenommen. Hierbei handelte es sich um Merkmale wie Schürzen und Mützen.
Die ursprüngliche Form der Trickfiguren wurde nicht verändert.

Die Mainzelmännchen in der Neuzeit

Im Jahre 2003 erfuhren die Kobolde eine Modernisierung. Aussehen und Ausstattung wurden der Zeit angepasst. So kommen die modernen Mainzelmännchen optisch in neuem Gewand daher und verfügen beispielsweise über ein Notebook und ein Handy. Bekleidung wie Mützen, Hosen und Schuhe wurden farblich geändert, teilweise kamen neue Bekleidungsstücke hinzu.

Von 2003 bis 2004 gab es eine eigene Zeichentrickserie im ZDF-Kinderprogramm unter dem Namen “Die Mainzels”, in der es ausser den Mainzelmännchen auch die beiden Mainzelmädchen Lea und Zara sowie Hund Guudnberg zu sehen gab. Im Gegenteil zu den aktuellen Werbespots ähnelten die Figuren in der Zeichentrickserie eher den ursprünglichen Mainzelmännchen.

Am 2. April 2013 feiern die Kultkobolde ihr 50 jähriges Jubiläum. Zu ihrem Ehrentag plant das ZDF eine große Rückblende. Zu sehen gibt es die Mainzelmännchen dann aus der Sicht der vergangenen fünf Jahrzehnte, von ihrem Debüt am 2.April 1963 bis hin zum heutigen Tage. In der Mainzer Galerie “Mainzer Kunst” gibt es noch bis zum 30. April eine Exklusive Ausstellung zu bewundern. Die Ausstellungsstücke sind allesamt Raritäten aus dem Nachlass von Wolf Theodor Gerlach.

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